Aktuelles

Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten der Praxis Wilhelms & Wilhelms – etwa Hinweise auf Seminare und sonstige Veranstaltungen – sowie nützliche und wissenswerte Informationen rund um aktuelle medizinische Themen.

Das Kreuz mit dem Kreuz: Was Sie gegen Rückenschmerzen tun können

Rückenschmerzen sind ein echtes Volksleiden – nahezu jeder leidet hin und wieder zumindest kurzfristig an Schmerzen im Kreuz. Die gute Nachricht: Die meisten Fälle sind nicht bedrohlich. Die Praxis Wilhelms & Wilhelms, Ihr Hausarzt in Oer-Erkenschwick, verrät, was Sie unternehmen können.

Vom leichten ziehen im Nacken bis hin zu starken Schmerzen im Kreuz, die jede Bewegung unmöglich macht: Rückenschmerzen sind vielfältig. Es gibt grundsätzlich drei Kategorien von Kreuzschmerzen:

  • Schmerzen im oberen Rücken: Schmerzen im Nacken strahlen oft in die Arme oder die Schultern. Auslöser sind meist eine falsche Körperhaltung, etwa bei stressigen Tagen im Büro, außerdem Bandscheibenvorfälle oder psychische Ursachen.
  • Schmerzen im mittleren Rücken: Dieser Bereich wird auch Brustwirbelsäule (BWS) genannt. In den meisten Fällen liegen eine Reizung der Muskeln in diesem Bereich oder aber funktionale Störungen der Rippen-Wirbel-Gelenke zugrunde.
  • Schmerzen im unteren Rücken: Hier tut es am häufigsten weh, denn die Lendenwirbelsäule (LWS) ist weit anfälliger für Verletzungen als andere Bereiche der Wirbelsäule. Ursachen: Überanstrengung der Muskulatur oder Bandscheibenvorfälle.


Während akute Rückenschmerzen maximal sechs Wochen anhalten (und sich in der Regel binnen weniger Wochen bessern), sind chronische Schmerzen wiederkehrend oder andauernd (länger als drei Monate). Vor allem ältere Menschen leiden häufiger an chronischen Kreuzschmerzen. Oftmals treten sie in Kombination mit Verschleiß oder Entzündungen des Bewegungsapparates auf. Auch andere Krankheitsbilder – etwa Herzschwäche, Schlaganfall oder Depression – können damit zusammenhängen. Als Ursache für Rückenschmerzen kommen oftmals Verspannungen, Wirbelblockaden, Verschleiß oder erblich bedingte Verkrümmungen infrage.

Die richtige Therapie bei Rückenschmerzen

Wichtig für die erfolgreiche Therapie ist eine gesunde mentale Einstellung. Denn unsere Psyche hat einen großen Einfluss auf unser Schmerzempfinden. Das richtige Bücken und Tragen wird oft unterschätzt, kann aber auf lange Sicht Wunder wirken – ebenso wie ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz. Wer akute Schmerzen hat, sollte sich nicht übertrieben schonen. Ein Spaziergang kann die Muskeln lockern und guttun. Auch Sport und Entspannungsverfahren können hilfreich sein. Kurzfristig können auch Medikamente helfen – sie sollten wenn möglich aber nicht dauerhaft verwendet werden.

Sicherheitshalter sollten Sie mit Ihrem Arzt über Rückenschmerzen sprechen. Die Praxis Wilhelms & Wilhelms berät Sie gern über Behandlungsmöglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

- News vom 21. August 2020

Schutz gegen FSME: Zeckenschutzimpfung Bei Ihrem Hausarzt

Sie sind winzig klein und übertragen gefährliche Krankheiten: Zecken. Aktuell ist Hauptsaison für die weitverbreiteten Parasiten. Es macht Sinn, sich und seine Familie zu schützen – mit einer Zeckenschutzimpfung bei Ihrer Hausarztpraxis Wilhelms & Wilhelms in Oer-Erkenschwick.


Der Biss geschieht gänzlich unbemerkt, denn er schmerzt er nicht und die Zecke ist so winzig, dass man sie leicht übersehen kann. Die kleinen Spinnentiere lauern im hohen Gras und warten darauf, dass sie einen Wirt erwischen. Sobald der gefunden ist, saugen Zecken Blut – und davon jede Menge: Die kleinen Parasiten können sich bis auf das 200-fache ihres Körpergewichts vollsaugen. Das Problem: Bei diesem Prozess gelangen Krankheitserreger aus den Speicheldrüsen oder dem Darm des Tieres in den Blutkreislauf des Menschen.

Diese Krankheiten werden durch Zecken übertragen

Infrage kommen Zecken für die Übertragung von FSME und Borreliose. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) greift das zentrale Nervensystem an. Symptome treten teils Wochen später auf. Sie reichen von Fieber über Gliederschmerzen bis hin zur lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung. 

Einige Regionen in Deutschland gelten als FSME-Risikogebiete. Hier finden Sie eine aktuelle Karte des Robert-Koch-Instituts. 

Borreliose dagegen lässt sich durch eine Rötung um die Einstichstelle erkennen. Symptome sind Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen, schlimmstenfalls später Herzprobleme oder Hirnhautentzündung.

Zecken schnell entfernen

 Sollten Sie eine Zecke an sich entdecken, entfernen Sie diese so schnell es geht. Hier finden Sie einige Infos dazu, wie das am besten funktioniert und welche Hilfsmittel Sie benötigen.

Zeckenimpfung beim Hausarzt

 Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich regelmäßig einer Zeckenschutzimpfung unterziehen. Damit können Sie sich effektiv gegen FSME schützen. Selbst wenn Sie von einer Zecke gebissen werden, sind sie somit sicher. Die Impfung muss insgesamt dreimal verabreicht werden, hält dann aber auch für drei Jahre. Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel leichte Schmerzen sowie eine Rötung im Bereich der Impfstelle.

Weitere Informationen zur Zeckenschutzimpfung erhalten Sie in Ihrer Praxis Wilhelms & Wilhelms, Ihr Hausarzt in Oer-Erkenschwick. Schreiben Sie uns per Mail, per WhatsApp ( 01573/5653208) oder rufen Sie uns an, um einen Termin zu vereinbaren.

– News vom 27. Juli 2020

Privatpilotenlizenz: Welche Untersuchungen benötige ich?

Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei ist es heute längst keine Utopie mehr, selbst im Cockpit zu sitzen – eine Pilotenlizenz kann jeder erwerben, vorausgesetzt, er oder sie ist gesund. Die Praxis Wilhelms & Wilhelms, Ihr Hausarzt in Oer-Erkenschwick, bietet die notwendige Untersuchung an.


Voraussetzung für eine Privatpilotenlizenz ist ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis, das sogenannte Medical. Notwendig dazu ist eine Erstuntersuchung. Dazu müssen Sie zunächst eine augenärztliche Untersuchung bei Ihrem Augenarzt durchführen lassen. Anschließend kommen Sie zu uns in die Hausarzt-Praxis, wo wir die flugmedizinische Untersuchung durchführen.


Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass mit, außerdem den Befundbericht des Augenarztes sowie das ausgefüllte Antragsformular zur fliegerärztlichen Tauglichkeitsprüfung. Für Brillenträger ist zudem ein Brillenpass Pflicht. Alle Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich.


Wir haben Ihnen einen Schritt-für-Schritt-Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen den Ablauf der flugmedizinischen Untersuchung übersichtlich erläutert. Dort finden Sie auch Informationen zu den Kosten.


Schreiben Sie uns per Mail, per WhatsApp (01573/5653208) oder rufen Sie uns an, um einen Termin für Ihre Erstuntersuchung bei der Gemeinschaftspraxis Wilhelms & Wilhelms zu vereinbaren.

– News vom 30. Juni 2020

Urlaubszeit: Welche Impfungen benötige ich?

Sommerzeit ist Reisezeit – trotz Corona entscheiden sich derzeit viele, einige Wochen im Ausland zu verbringen. Ein guter Augenblick, um darüber nachzudenken, wie es um den eigenen Impfschutz bestellt ist. Ein Kurzratgeber Ihrer Hausarztpraxis Wilhelms & Wilhelms Oer-Erkenschwick.

Unser Körper hat ein kluges Abwehrsystem. Kein Wunder, denn er muss mit allerhand Bedrohungen zurechtkommen – Bakterien, Pilze oder Viren sind nur einige der Herausforderungen, denen sich unser Körper täglich stellt. Dringt ein Erreger ein, muss das Immunsystem reagieren. Dabei erfindet sich die körpereigene Abwehr nicht immer neu: Wenn ein Erreger bereits einmal da war, ist der Körper vorbereitet und kann ihn möglichst effektiv bekämpfen.

Eine Impfung macht sich diesen Effekt zunutze. Im Prinzip wird ein sehr schwacher Erreger verabreicht, mit dem Effekt, dass das Immunsystem Abwehrstoffe bildet – jedoch ohne dass der Mensch dabei krank wird. Nebenwirkungen sind dabei normal, allerdings in den meisten Fällen harmlos. Das Robert-Koch-Institut (RKI) zählt als typische Nebenwirkungen etwa Schmerzen oder Rötungen an der Stelle auf, wo geimpft wurde. Weitere Symptome: Gliederschmerzen oder allgemeines Unwohlsein. Doch das vergeht in der Regel nach wenigen Tagen.

Welche Impfungen werden generell empfohlen? Dazu hat die Ständige Impfkommission eine Liste herausgegeben.

Für Erwachsene wird u. a. empfohlen:

·         Hepatitis A für chronisch Kranke und B (bis 18 Jahre)

·         Polio (Kinderlähmung)

·         FSME (Zeckenimpfung, speziell für Risikioregionen.  Hier finden Sie eine Übersicht.

·         Influenza (jährliche Grippeimpfung)

·         Meningokokken (Hirnhautentzündung)

·         Pneumokokken (Erreger von Lungenentzündungen, ab 60 Jahre)

Für Kinder wird u. a. empfohlen:

·         Hepatitis B

·         Pertussis (Keuchhusten)

·         Masern, Mumps, Röteln

·         Varizellen (Windpocken)

·         Diptherie (Krupp)

·         Haemophilius Influenza Typ B (dieses Bakterium verursacht Hirnhaut- und Kehlkopfentzündungen)

·         Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Das RKI empfiehlt für die Reisezeit Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Influenza, Japanische Enzephalitis, Meningokokken der Serogruppen ACWY und B, Poliomyelitis, Tollwut und Typhus.

Welche Impfungen für welches Reiseland empfohlen oder gar vorgeschrieben werden, lesen Sie auf der Seite des Auswärtigen Amts und eben beim Robert-Koch-Institut.

Ein Hinweis Ihrer Hausarztpraxis Wilhelms & Wilhelms in Oer-Erkenschwick: Während alle o. g. Impfungen und viele weitere als Kassenleistung abgerechnet werden, übernehmen die Kassen die Beratung und das Spritzen einer Impfung fürs Ausland oftmals nicht. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

– News vom 12. Juni 2020

 

So Schützen Sie sich vor dem Corona-Virus

Die Praxis Wilhelms & Wilhelms gibt Ihnen Hinweise, wie Sie sich vor dem neuartigen Coronavirus Covid-19 schützen. Drei Tipps zum Weitersagen.

1. Richtiges Händewaschen

Es klingt banal, ist aber der beste Schutz gegen eine Infektion: Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände – auf diese Weise töten Sie die Viren zuverlässig ab und unterbrechen den Übertragungsweg. 

 

Waschen Sie sich immer die Hände, wenn sie

  • nachhause kommen.
  • sich die Nase geputzt haben.
  • Mit Abfällen oder Tieren Kontakt hatten.
  • Auf der Toilette waren.
  • Essen zubereiten wollen.


Am effektivsten ist das Händewaschen, wenn Sie zunächst die Hände befeuchten und sie anschließend gründlich einseifen. Berücksichtigen Sie dabei auch den Handrücken, die Finger und die Zwischenräume. Tipp: In Gedanken können sie dabei zweimal „Happy Birthday“ singen – solange dauert es etwa, bis alle Viren abgetötet sind. Anschließend spülen Sie die Hände mit Wasser ab und trocknen sie.

2. Abstand wahren

Auch Menschen, die bereits mit Covid-19 infiziert sind, können sich gesund fühlen. Wahren Sie deshalb generell 1,5 Meter Abstand. Händeschütteln und Umarmungen sollten in Corona-Zeiten tabu sein. Meiden Sie zu diesem Zweck auch Menschenmengen.

3. Durchlüften

Oft lässt es sich nicht vermeiden, dass sich mehrere Menschen zusammen in einem Raum aufhalten. Hier macht es Sinn, mehrmals am Tag zu lüften – dies reduziert die Gefahr einer Corona-Ansteckung deutlich.

Sie fühlen sich krank und sind nicht sicher, ob Sie sich mit dem neuen Coronavirus Covid-19 angesteckt haben? Bleiben Sie zunächst zuhause und rufen Sie uns an – wir beraten Sie und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, was zu tun ist.

– News vom 14. Mai 2020